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Masken in der Schwangerschaft Titelbild

Masken in der Schwangerschaft

Sehr geehrter Dr. Witt,
Nach einem Artikel den ich gelesen habe bin ich etwas beunruhigt und möchte Sie um Ihre Meinung bitten. Es geht um das Tragen von Masken (Mund-Nasen-Schutz) in der Schwangerschaft. Ich habe in einem Artikel gelesen, dass der CO2-Gehalt im Mutterblut beim Tragen von Masken ansteigt und das CO2 aus dem fötalen Blut ab einer gewissen Höhe nicht aufgenommen werden kann und dann das kindliche Gehirn mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Ich trage in meiner Arbeit MNS, weil Patientenkontakt, teilweise (eher weniger als mehr) habe ich bisher auch FFP2 Masken getragen. Seit gestern weiß ich, dass ich gar keine FFP2 Masken tragen darf (Info Arbeitsinspektorat). In den letzten zwei Wochen habe ich schlechter Luft bekommen und empfinde das Maske tragen mittlerweile als belastend.Ich mache mir jetzt Sorgen, dass mein Baby unterversorgt war. Was ist Ihre Meinung zu dieser Wahrscheinlichkeit?

Grundsätzlich ist das längere Tragen von Masken in der Schwangerschaft zu vermeiden beziehungsweise sollte die Maske immer wieder dazwischen nicht getragen werden. Die vorliegende Arbeit ist zwar nur eine Pilotstudie, weist aber doch auf eine Erhöhung des CO2 Partialdrucks hin. Allerdings kam es nicht zu einer Erhöhung der Atemfrequenz, wie es bei einer Sauerstoffschuld üblich wäre. Zusammenfassend ist Vorsicht angeraten, es ist aber nicht anzunehmen, dass ihr Kind unterversorgt wurde.




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