Gynäkologischer Ultraschall in Wien
Moderne Ultraschalldiagnostik – präzise, schonend und individuell
Der gynäkologische Ultraschall gehört zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden in der Frauenheilkunde. Mit hochauflösender Ultraschalldiagnostik lassen sich Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke detailliert beurteilen – etwa bei Beschwerden, zur Kontrolle auffälliger Befunde, bei Kinderwunsch oder während einer Schwangerschaft.
In meiner gynäkologischen Ordination in 1090 Wien verbinde ich moderne Ultraschalldiagnostik mit persönlicher Untersuchung und individueller Beratung. Denn entscheidend ist nicht nur das Ultraschallbild selbst, sondern seine medizinische Beurteilung im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden, Ihrer Vorgeschichte und Ihrer aktuellen Lebensphase.
Wann ist ein gynäkologischer Ultraschall sinnvoll?
Eine Ultraschalluntersuchung kann bei unterschiedlichen Beschwerden und Fragestellungen sinnvoll sein, beispielsweise bei:
- Unterbauchschmerzen
- ungewöhnlichen oder unregelmäßigen Blutungen
- sehr starken Regelblutungen oder Zwischenblutungen
- Verdacht auf Myome oder Eierstockzysten
- auffälligen gynäkologischen Befunden
- Zyklusstörungen
- Kinderwunsch und Follikelmonitoring
- Beschwerden oder Kontrollen in der Schwangerschaft
- Verlaufskontrollen bereits bekannter Veränderungen
Welche Untersuchung sinnvoll ist und ob weitere diagnostische Schritte notwendig sind, hängt immer von der individuellen Situation ab.
Was kann man dabei erkennen?
Insbesondere der Vaginalultraschall (transvaginale Sonografie) ermöglicht eine detailreiche Darstellung der Organe des kleinen Beckens.
Untersucht werden können unter anderem:
- Gebärmutter: Größe, Form, Lage und Struktur
- Gebärmutterschleimhaut (Endometrium): Aufbau und Dicke
- Eierstöcke: Größe, Struktur und zyklusabhängige Veränderungen
- Follikel: Entwicklung und Reifung während des Zyklus
- Myome und Eierstockzysten
- auffällige Raumforderungen oder Flüssigkeitsansammlungen
- bestimmte Hinweise auf Endometriose
- frühe Schwangerschaften
- Durchgängigkeit der Eileiter mittels HyCoSy (Hysterosalpingo-Kontrastsonografie)
Ein Ultraschallbefund wird dabei nie isoliert betrachtet. Beschwerden, Alter, Zyklusphase, hormonelle Situation und der gynäkologische Untersuchungsbefund fließen in die medizinische Beurteilung ein.
Vaginalultraschall – genaue Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken
Für viele gynäkologische Fragestellungen ist der Vaginalultraschall die bevorzugte Untersuchungsmethode. Dabei wird eine schmale Ultraschallsonde vorsichtig in die Scheide eingeführt. Durch die Nähe zu Gebärmutter und Eierstöcken können diese meist besonders detailreich dargestellt werden.
Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird von den meisten Patientinnen gut toleriert.
Je nach Fragestellung kann alternativ oder ergänzend ein Ultraschall über die Bauchdecke sinnvoll sein, beispielsweise während einer Schwangerschaft.
Ultraschall bei Myomen, Zysten und Blutungsstörungen
Myome und Eierstockzysten gehören zu den häufigen Befunden, die sich im gynäkologischen Ultraschall darstellen lassen.
Bei Myomen können unter anderem Größe und Lage beurteilt werden. Dies ist besonders relevant, wenn Beschwerden wie stärkere Regelblutungen, Druckgefühl oder Schmerzen bestehen oder ein Kinderwunsch vorliegt.
Auch Eierstockzysten lassen sich mittels Vaginalultraschall genauer beurteilen. Viele Zysten sind gutartig und bilden sich von selbst wieder zurück. Je nach Erscheinungsbild, Größe, Beschwerden und Lebensphase kann eine Ultraschallkontrolle ausreichend sein oder eine weitere Abklärung empfohlen werden.
Bei ungewöhnlichen Blutungen ermöglicht der Ultraschall eine gezielte Beurteilung von Gebärmutter und Gebärmutterschleimhaut. Insbesondere neu auftretende Blutungen nach den Wechseljahren sollten gynäkologisch abgeklärt werden.
Kann man Endometriose im Ultraschall erkennen?
Bestimmte Formen der Endometriose können bei einer gezielten Ultraschalluntersuchung sichtbar sein. Dazu gehören insbesondere Endometriosezysten der Eierstöcke (Endometriome) sowie bestimmte weitere Veränderungen.
Wichtig ist jedoch: Ein unauffälliger Ultraschall schließt eine Endometriose nicht sicher aus. Bei typischen Beschwerden wie starken Regelschmerzen, chronischen Unterbauchschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder unerfülltem Kinderwunsch ist daher immer das gesamte klinische Bild entscheidend.
Ultraschall bei Kinderwunsch und Follikelmonitoring
Bei Kinderwunsch kann der Vaginalultraschall wichtige Informationen über Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke liefern.
Beim Follikelmonitoring wird die Entwicklung der Follikel während des Zyklus mittels Ultraschall beobachtet. Dadurch lässt sich unter anderem beurteilen, ob eine normale Follikelentwicklung stattfindet und wann der Eisprung voraussichtlich bevorsteht.
Parallel kann die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut beurteilt werden. Auch Veränderungen wie Myome, Zysten oder bestimmte Polypen können für die Kinderwunschdiagnostik relevant sein.
Bei unregelmäßigen Zyklen oder PCOS kann der Ultraschall ebenfalls wichtige zusätzliche Informationen liefern. Die Diagnose eines PCOS erfolgt jedoch nicht allein anhand des Ultraschallbildes, sondern unter Einbeziehung weiterer klinischer und gegebenenfalls hormoneller Befunde.
Ultraschall in der Schwangerschaft
Der Ultraschall in der Schwangerschaft ermöglicht es, die Entwicklung des ungeborenen Kindes von den ersten Schwangerschaftswochen bis zur Geburt zu begleiten.
Je nach Schwangerschaftswoche und medizinischer Fragestellung können dabei unterschiedliche Aspekte beurteilt werden – von der Lage und Entwicklung der frühen Schwangerschaft bis zu Wachstum, Fruchtwassermenge und Plazenta im späteren Schwangerschaftsverlauf.
Ultraschall in der Frühschwangerschaft
Bereits in den ersten Schwangerschaftswochen liefert der Vaginalultraschall wichtige Informationen.
Dabei kann unter anderem beurteilt werden,
- ob sich die Schwangerschaft in der Gebärmutter befindet,
- ob eine Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft vorliegt,
- ob die Entwicklung zur Schwangerschaftswoche passt und
- ob eine kindliche Herzaktion darstellbar ist.
Insbesondere bei Blutungen oder Unterbauchschmerzen in der Frühschwangerschaft kann eine Ultraschalluntersuchung medizinisch wichtig sein.
Sehr frühe Befunde sind jedoch nicht immer sofort eindeutig. In solchen Situationen kann eine Ultraschallkontrolle nach einem entsprechenden Zeitintervall sinnvoller sein als eine vorschnelle Beurteilung.
Ultraschall im weiteren Schwangerschaftsverlauf
Mit zunehmender Schwangerschaft können Entwicklung und Wachstum des Kindes immer genauer beurteilt werden. Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen ermöglichen es, die kindliche Entwicklung im Verlauf zu beobachten und mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.
Je nach Schwangerschaftswoche und medizinischer Fragestellung können beispielsweise beurteilt werden:
- Wachstum und Entwicklung des Kindes, unter anderem anhand verschiedener biometrischer Messwerte
- Lage des Kindes
- Fruchtwassermenge
- Lage und Struktur der Plazenta
- kindliche Bewegungen
- ausgewählte Organe und anatomische Strukturen
- bei entsprechender Fragestellung die Durchblutung von Mutter und Kind mittels Doppler-Ultraschall
- die Länge und Beschaffenheit des Gebärmutterhalses (Zervix) zur Einschätzung eines möglichen Frühgeburtsrisikos
Mittels Vaginalultraschall lässt sich die Länge des Gebärmutterhalses präzise vermessen. Eine Verkürzung der Zervix kann – abhängig von Schwangerschaftswoche, Vorgeschichte und weiteren Befunden – auf ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt hinweisen.
Ultraschall dient damit während der Schwangerschaft nicht nur dazu, das ungeborene Kind zu sehen. Er ermöglicht eine medizinische Beurteilung von Wachstum und Entwicklung des Kindes sowie wichtiger Faktoren für den weiteren Schwangerschaftsverlauf.
Doppler-, 3D- und 4D Ultraschall
Doppler-Ultraschall
Bei bestimmten medizinischen Fragestellungen kann die Doppler-Sonografie die normale Ultraschalluntersuchung ergänzen.
Mit ihr können Blutströmungen in mütterlichen und kindlichen Gefäßen untersucht werden. Dies kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn Wachstum oder Versorgung des ungeborenen Kindes genauer beurteilt werden sollen.
3D- und 4D-Ultraschall
Moderne Ultraschallgeräte ermöglichen neben dem klassischen 2D-Ultraschall auch 3D- und 4D-Darstellungen.
Beim 3D-Ultraschall entstehen räumliche Bilder; beim 4D-Ultraschall können zusätzlich Bewegungen in einer dreidimensionalen Darstellung sichtbar werden.
Diese Verfahren können bei bestimmten Fragestellungen die konventionelle Ultraschalldiagnostik ergänzen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die medizinisch sinnvolle Untersuchung von Mutter und Kind.
Moderne Ultraschalldiagnostik – entscheidend ist die medizinische Beurteilung
Ein modernes Ultraschallgerät ermöglicht hochauflösende Bilder. Für eine verlässliche medizinische Einschätzung ist jedoch die ärztliche Interpretation des Befundes entscheidend. Ein Ultraschallbild sollte deshalb immer gemeinsam mit Beschwerden, Krankengeschichte, Alter, Zyklusphase beziehungsweise Menopausenstatus und dem klinischen Untersuchungsbefund beurteilt werden.
In meiner Ordination in 1090 Wien verbinde ich moderne Ultraschalldiagnostik deshalb mit der persönlichen gynäkologischen Untersuchung und individuellen Beratung. Ziel ist eine Diagnostik, die auf Ihre konkrete medizinische Fragestellung abgestimmt ist.
Häufige Fragen zum gynäkologischen Ultraschall
Ist ein Vaginalultraschall schmerzhaft?
Ein Vaginalultraschall ist in der Regel nicht schmerzhaft. Eine schmale Ultraschallsonde wird vorsichtig in die Scheide eingeführt. Bei bestehenden Beschwerden oder besonderer Empfindlichkeit kann die Untersuchung individuell angepasst werden.
Muss meine Blase für den Ultraschall voll sein?
Beim Vaginalultraschall ist eine leere Blase meist günstiger. Bei einer Ultraschalluntersuchung über die Bauchdecke kann dagegen eine gefüllte Blase hilfreich sein.
Kann man Myome und Eierstockzysten im Ultraschall erkennen?
Ja. Ultraschall gehört zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden zur Beurteilung von Myomen und Eierstockzysten. Neben Größe und Lage können auch verschiedene strukturelle Merkmale und Veränderungen im zeitlichen Verlauf beurteilt werden.
Ist Ultraschall mit Strahlenbelastung verbunden?
Nein. Ultraschall arbeitet mit Schallwellen und nicht mit ionisierender Strahlung. Die Untersuchung kann daher bei entsprechender medizinischer Fragestellung auch wiederholt durchgeführt werden.