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Was sind bioidente Hormone?

Bioidente Hormone sind Hormone, deren chemische Struktur mit den körpereigenen Hormonen identisch ist. Die heute am häufigsten eingesetzten bioidenten Hormone sind Estradiol und mikronisiertes Progesteron. Sie werden aus pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt und anschließend pharmazeutisch so verarbeitet, dass sie den natürlichen Hormonen des menschlichen Körpers entsprechen.

Bioidente Hormone kommen vor allem im Rahmen der Hormonersatztherapie (HRT) während der Perimenopause, Menopause und Postmenopause zum Einsatz. Ziel der Behandlung ist es, hormonell bedingte Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder vaginale Trockenheit wirksam zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Die Therapie wird individuell an Beschwerden, Lebensphase und persönliches Risikoprofil angepasst.

Der Begriff „bioidentisch“ wird häufig missverstanden. Er beschreibt ausschließlich die chemische Struktur eines Hormons und sagt zunächst nichts über dessen Wirksamkeit oder Sicherheit aus. Zudem sollte zwischen zugelassenen bioidentischen Hormonpräparaten und individuell hergestellten Rezepturpräparaten unterschieden werden. Internationale Fachgesellschaften empfehlen, wenn möglich zugelassene und qualitätsgeprüfte Präparate einzusetzen, da für diese Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit umfassend untersucht wurden.

Wie wirken bioidente Hormone?

Während der Perimenopause und Menopause nimmt die körpereigene Produktion von Östrogen und später auch von Progesteron kontinuierlich ab. Diese hormonellen Veränderungen können zahlreiche Beschwerden verursachen, darunter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder vaginale Trockenheit.

Bioidente Hormone besitzen dieselbe chemische Struktur wie die Hormone, die der weibliche Körper selbst bildet. Dadurch können sie an denselben Rezeptoren wirken und den natürlichen Hormonmangel gezielt ausgleichen. Ziel der Behandlung ist es nicht, möglichst hohe Hormonspiegel zu erreichen, sondern die Beschwerden wirksam zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Heute stehen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung – beispielsweise als Gel, Pflaster, Tabletten oder vaginale Präparate. Welche Therapie am besten geeignet ist, richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und Ihren persönlichen Wünschen. Die Auswahl erfolgt immer individuell und auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Empfehlungen. Bei geeigneten Patientinnen gelten zugelassene bioidentische Präparate als wichtiger Bestandteil einer modernen Menopausenhormontherapie.

Welche Vorteile bieten sie?

Eine individuell abgestimmte Behandlung mit bioidenten Hormonen kann die Lebensqualität vieler Frauen während der Perimenopause und Menopause deutlich verbessern. Voraussetzung ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung sowie die Auswahl der geeigneten Hormone, Dosierung und Darreichungsform.

Die Hormonersatztherapie gilt als die wirksamste Behandlung von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen. 

Darüber hinaus profitieren viele Frauen von einer Verbesserung weiterer Beschwerden wie:

  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisproblemen
  • vaginaler Trockenheit
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • wiederkehrenden Harnwegsinfektionen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen

 

Neben der Linderung akuter Beschwerden kann eine frühzeitig begonnene Hormonersatztherapie – bei geeigneten Patientinnen – auch langfristige gesundheitliche Vorteile bieten. Hierzu zählen insbesondere der Schutz vor einem beschleunigten Knochenabbau und damit eine Verringerung des Osteoporoserisikos. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf günstige Auswirkungen auf Stoffwechsel, Schlafqualität und allgemeines Wohlbefinden. Welche Effekte im Einzelfall zu erwarten sind, hängt jedoch von Alter, Begleiterkrankungen, Zeitpunkt des Therapiebeginns und der individuellen Risikosituation ab.

Entscheidend ist deshalb nicht nur ob, sondern auch wann eine Hormonersatztherapie begonnen wird. Nach heutigem Wissensstand profitieren insbesondere Frauen unter 60 Jahren oder innerhalb von zehn Jahren nach Beginn der Menopause, sofern keine Gegenanzeigen bestehen und eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgt.

Für wen sind bioidente Hormone geeignet?

Nicht jede Frau in den Wechseljahren benötigt eine Hormonersatztherapie. Ob eine Behandlung mit bioidenten Hormonen sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrem Gesundheitszustand und Ihren persönlichen Behandlungszielen ab.

Eine Hormonersatztherapie kann insbesondere dann infrage kommen, wenn Ihre Lebensqualität durch Wechselbeschwerden deutlich beeinträchtigt wird. Dazu gehören beispielsweise:

  • Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • wiederkehrende Harnwegsinfektionen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen

 

Nach den aktuellen internationalen Leitlinien profitieren insbesondere Frauen unter 60 Jahren oder innerhalb von zehn Jahren nach Beginn der Menopause, sofern keine Gegenanzeigen bestehen und die Nutzen-Risiko-Abwägung individuell erfolgt.

Vor Beginn einer Behandlung erfolgt in unserer Ordination eine ausführliche Beratung. Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, mögliche Risikofaktoren sowie Ihre persönlichen Erwartungen. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob eine Hormonersatztherapie für Sie sinnvoll ist und welche Therapieform am besten zu Ihnen passt.

Unser Ziel ist eine individuelle, evidenzbasierte Behandlung, die Beschwerden wirksam lindert und gleichzeitig Ihre Sicherheit und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.

Welche bioidenten Hormone werden eingesetzt?

In der modernen Hormonersatztherapie werden vor allem zwei bioidente Hormone eingesetzt: Estradiol und mikronisiertes Progesteron. Beide entsprechen in ihrer chemischen Struktur den Hormonen, die der weibliche Körper selbst bildet.

Estradiol ist das wichtigste weibliche Östrogen. Mit Beginn der Wechseljahre nimmt seine Produktion kontinuierlich ab. Dadurch können typische Beschwerden wie Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit oder Gelenkbeschwerden entstehen.

Estradiol kann als Gel, Pflaster, Spray oder Tablette angewendet werden. Welche Darreichungsform am besten geeignet ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Frauen mit erhaltener Gebärmutter benötigen zusätzlich zu einer Östrogentherapie ein Gestagen, um die Gebärmutterschleimhaut zu schützen. Häufig wird hierfür mikronisiertes Progesteron eingesetzt – ein bioidentes Progesteron, das dem körpereigenen Hormon entspricht.

Mikronisiertes Progesteron wird meist als Kapsel eingenommen und kann zusätzlich einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität haben. Welche Dosierung und welches Einnahmeschema sinnvoll sind, wird individuell festgelegt.

Auch Testosteron spielt für Frauen eine wichtige Rolle. Es beeinflusst unter anderem sexuelles Verlangen, Energie und Muskelkraft. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen kommt eine Testosterontherapie jedoch nur in ausgewählten Fällen infrage – insbesondere bei einer diagnostizierten hypoaktiven sexuellen Luststörung (HSDD) nach sorgfältiger Abklärung anderer Ursachen. Für andere Beschwerden der Wechseljahre wird Testosteron derzeit nicht routinemäßig empfohlen.

Welche Hormone eingesetzt werden, richtet sich nicht nach einem festen Schema, sondern nach Ihren Beschwerden, Ihrem Gesundheitszustand und Ihren persönlichen Therapiezielen. Gemeinsam wählen wir die geeigneten Präparate, die optimale Dosierung und die passende Darreichungsform – immer auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung.

Bioidente Hormone

Nutzen und Risiken richtig einordnen

Kaum ein Thema wird in den Wechseljahren so kontrovers diskutiert wie die Hormonersatztherapie. Während manche Frauen große Sorgen vor möglichen Risiken haben, erwarten andere eine nahezu nebenwirkungsfreie „Wundertherapie“. Die Wahrheit liegt – wie so oft in der Medizin – dazwischen.

Nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand gehören zugelassene bioidente Hormone zu den am besten untersuchten Behandlungsmöglichkeiten für Beschwerden der Wechseljahre. Entscheidend ist jedoch, dass die Therapie individuell geplant wird und regelmäßig ärztlich kontrolliert wird.

Bei geeigneten Patientinnen können bioidente Hormone:

  • Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche deutlich lindern
  • die Schlafqualität verbessern
  • vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr reduzieren
  • die Lebensqualität steigern
  • dem Knochenabbau entgegenwirken und das Osteoporoserisiko senken
  • das allgemeine Wohlbefinden verbessern.

Wie jede wirksame medizinische Behandlung kann auch eine Hormonersatztherapie Nebenwirkungen haben. Zu Beginn der Behandlung können beispielsweise Brustspannen, leichte Schmierblutungen, Wassereinlagerungen oder Kopfschmerzen auftreten. Diese Beschwerden sind häufig vorübergehend und lassen sich durch eine Anpassung der Dosierung oder der Darreichungsform oftmals gut beeinflussen.

Entscheidend ist die individuelle Auswahl der Therapie. Alter, Zeitpunkt des Therapiebeginns, Begleiterkrankungen und persönliche Risikofaktoren werden vor jeder Behandlung sorgfältig berücksichtigt.

Eine moderne Hormonersatztherapie bedeutet heute keine Standardbehandlung, sondern ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie eine kontinuierliche Anpassung der Behandlung tragen dazu bei, Nutzen und Risiken optimal auszubalancieren und eine langfristig sichere Therapie zu gewährleisten.

Fakten und Irrtümer über bioidente Hormone

Ein Vaginalultraschall ist in der Regel nicht schmerzhaft. Eine schmale Ultraschallsonde wird vorsichtig in die Scheide eingeführt. Bei bestehenden Beschwerden oder besonderer Empfindlichkeit kann die Untersuchung individuell angepasst werden.

Sind bioidente Hormone „natürlich“?

Bioidente Hormone besitzen die gleiche chemische Struktur wie die körpereigenen Hormone. Sie werden jedoch aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen und anschließend pharmazeutisch hergestellt. Der Begriff „bioidentisch“beschreibt daher die chemische Struktur – nicht die Herkunft oder die Sicherheit eines Präparats.

Für zugelassene bioidentische Hormonpräparate liegen umfangreiche Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vor. Ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll ist, hängt jedoch immer von Alter, Beschwerden, Begleiterkrankungen und individuellen Risikofaktoren ab. Eine pauschale Aussage, bioidente Hormone seien grundsätzlich sicherer als andere Therapien, lässt sich wissenschaftlich nicht treffen.

Viele Frauen befürchten eine Gewichtszunahme durch Hormone. Nach dem heutigen Wissensstand ist dies jedoch nicht die Regel. Häufig ist vielmehr der hormonelle Wandel während der Wechseljahre selbst für Veränderungen des Stoffwechsels und der Körperzusammensetzung verantwortlich. Eine individuell angepasste Hormonersatztherapie führt in der Regel nicht zu einer relevanten Gewichtszunahme.

Nein. Führende internationale Fachgesellschaften empfehlen keine Speicheltests, um die Dosierung einer Hormonersatztherapie festzulegen. Die Behandlung richtet sich in erster Linie nach den Beschwerden, dem klinischen Verlauf und – falls erforderlich – ausgewählten Laborwerten.

Oft werden individuell hergestellte Rezepturpräparate als besonders natürlich oder individuell beworben. Internationale Fachgesellschaften empfehlen jedoch, wenn möglich zugelassene bioidentische Hormonpräparate zu verwenden. Diese unterliegen strengen Qualitätskontrollen und wurden hinsichtlich Wirksamkeit, Reinheit und Sicherheit geprüft. Individuelle Rezepturen bleiben besonderen Ausnahmefällen vorbehalten.

Brustkrebs, Thrombose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – was sagt die Wissenschaft?

Kaum ein Thema verunsichert Frauen so sehr wie die Frage nach den möglichen Risiken einer Hormonersatztherapie. Tatsächlich hat sich das Wissen in den letzten 20 Jahren erheblich weiterentwickelt. Heute weiß man, dass das individuelle Risiko von mehreren Faktoren abhängt – unter anderem vom Alter, dem Zeitpunkt des Therapiebeginns, der Art der Hormone sowie bestehenden Vorerkrankungen.

Das Brustkrebsrisiko muss immer individuell beurteilt werden. Nach heutigem Wissensstand ist das Risiko unter einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Therapie abhängig von der Behandlungsdauer und der Art des verwendeten Gestagens. Für mikronisiertes Progesteron gibt es Hinweise auf ein günstigeres Risikoprofil als für einige synthetische Gestagene, auch wenn nicht alle Unterschiede abschließend geklärt sind.

Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko oder einer früheren Brustkrebserkrankung benötigen eine besonders sorgfältige Beratung. In diesen Fällen wird gemeinsam geprüft, ob eine Hormonersatztherapie infrage kommt oder alternative Behandlungsmöglichkeiten sinnvoller sind.

Auch das Risiko für venöse Thrombosen hängt von der gewählten Therapieform ab. Aktuelle Leitlinien zeigen, dass transdermales Estradiol (Gel, Spray oder Pflaster) das Thromboserisiko nicht erhöht und insbesondere bei Frauen mit entsprechenden Risikofaktoren häufig bevorzugt wird. Orale Östrogene können das Risiko dagegen erhöhen und werden bei Patientinnen mit erhöhtem Thromboserisiko nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt.

Für gesunde Frauen unter 60 Jahren oder innerhalb von zehn Jahren nach Beginn der Menopause überwiegt bei entsprechender Indikation häufig der Nutzen einer Hormonersatztherapie. Entscheidend sind ein frühzeitiger Therapiebeginn, die individuelle Auswahl der Präparate sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen. Alter, Blutdruck, Stoffwechsel, Rauchgewohnheiten und weitere Risikofaktoren werden dabei immer berücksichtigt.

Eine moderne Hormonersatztherapie ist keine Standardbehandlung. Vor Therapiebeginn erfolgt eine ausführliche Beratung mit Erhebung der persönlichen Krankengeschichte, des Brustkrebs- und Herz-Kreislauf-Risikos sowie weiterer relevanter Faktoren. Gemeinsam wählen wir die für Sie geeignete Therapie, begleiten diese durch regelmäßige Kontrollen und passen sie bei Bedarf an. So entsteht ein individuelles Behandlungskonzept, das Sicherheit und Lebensqualität gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

So läuft eine Behandlung in unserer Ordination ab

Jede Frau erlebt die Wechseljahre anders. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept – auf Grundlage Ihrer Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und der aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen.

1. Ausführliches Beratungsgespräch

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre persönliche Situation. Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, bisherige Behandlungen sowie Ihre Erwartungen und Therapieziele.

2. Individuelle Diagnostik

Je nach Fragestellung ergänzen wir die Untersuchung durch eine gynäkologische Untersuchung, Ultraschall sowie – wenn medizinisch sinnvoll – gezielte Laboruntersuchungen. Eine Hormonbestimmung erfolgt nicht routinemäßig bei jeder Patientin, sondern nur dann, wenn sie für die Diagnostik oder Therapieentscheidung einen zusätzlichen Nutzen bringt.

3. Individuelle Therapie

Gemeinsam entscheiden wir, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist. Je nach Beschwerden kommen Lebensstilmaßnahmen, pflanzliche Präparate oder eine Hormonersatztherapie mit zugelassenen bioidentischen Hormonen infrage. Dabei wählen wir die passende Darreichungsform – beispielsweise Gel, Pflaster, Tabletten oder vaginale Präparate – sowie die individuell geeignete Dosierung.

4. Regelmäßige Verlaufskontrollen

Nach Beginn der Behandlung überprüfen wir den Therapieerfolg und passen die Behandlung bei Bedarf an. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass Beschwerden optimal gelindert und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig erkannt werden. Internationale Leitlinien empfehlen eine erste Verlaufskontrolle nach etwa drei Monaten.

5. Ganzheitliche Betreuung

Eine erfolgreiche Behandlung umfasst mehr als Hormone allein. Bewegung, Beckenbodentraining, ausgewogene Ernährung, Gewichtskontrolle sowie die Vorbeugung von Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind wichtige Bestandteile eines modernen Behandlungskonzepts. Unser Ziel ist es, Ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität langfristig zu erhalten.

Wann sind bioidente Hormone nicht geeignet?

Eine Hormonersatztherapie mit bioidenten Hormonen ist nicht für jede Frau geeignet. Deshalb steht vor jeder Behandlung eine sorgfältige Anamnese sowie eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung. Ziel ist es, die wirksamste und zugleich sicherste Therapie für Ihre persönliche Situation zu finden.

Besondere Vorsicht oder eine alternative Behandlung können unter anderem erforderlich sein bei:

  • einer bestehenden oder früheren Brustkrebserkrankung
  • anderen hormonabhängigen Tumorerkrankungen
  • ungeklärten vaginalen Blutungen
  • akuten oder zurückliegenden venösen Thrombosen oder Lungenembolien
  • schweren Lebererkrankungen
  • unbehandeltem Endometriumkarzinom
  • unkontrolliertem Bluthochdruck oder bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Diese Erkrankungen bedeuten jedoch nicht automatisch, dass eine Hormontherapie grundsätzlich ausgeschlossen ist. In vielen Fällen kann – abhängig von der individuellen Situation – eine andere Behandlungsstrategie oder eine alternative Darreichungsform sinnvoll sein. Beispielsweise wird bei Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko häufig transdermales Estradiol (Gel oder Pflaster) bevorzugt, da es ein günstigeres Risikoprofil aufweist als orale Östrogene.

Auch Frauen mit Migräne, Diabetes oder gut eingestelltem Bluthochdruck müssen nicht grundsätzlich auf eine Hormonersatztherapie verzichten. Entscheidend sind eine sorgfältige Diagnostik, die Auswahl der geeigneten Präparate und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle.

Individuelle Beratung schafft Sicherheit

Jede Frau bringt unterschiedliche Beschwerden, Vorerkrankungen und Erwartungen mit. Deshalb gibt es keine pauschale Empfehlung für oder gegen eine Hormonersatztherapie. In einem ausführlichen Beratungsgespräch beurteilen wir gemeinsam Ihre persönliche Situation und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Leitlinien.

Unser Ziel ist es, Ihnen eine Therapie anzubieten, die Beschwerden wirksam lindert und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit bietet.

Häufige Fragen zu bioidenten Hormonen

Sind bioidente Hormone dasselbe wie natürliche Hormone?

Bioidente Hormone besitzen die gleiche chemische Struktur wie die körpereigenen Hormone. Sie werden jedoch pharmazeutisch hergestellt und unterliegen – sofern zugelassen – strengen Qualitäts- und Sicherheitskontrollen.

Bei sorgfältiger Auswahl der Patientinnen und einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung gelten zugelassene bioidente Hormone als sichere und wirksame Behandlungsmöglichkeit für viele Beschwerden der Wechseljahre.

Eine Gewichtszunahme ist in der Regel nicht auf die Hormonersatztherapie selbst zurückzuführen. Häufig sind hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre sowie Veränderungen des Stoffwechsels die Ursache.

Das individuelle Risiko hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Alter, Therapiedauer, Art der Hormone und persönlichen Risikofaktoren. Deshalb erfolgt vor jeder Behandlung eine ausführliche individuelle Beratung.

Nicht immer. Die Diagnose der Wechseljahre wird meist anhand der Beschwerden und der Krankengeschichte gestellt. Laboruntersuchungen sind nur in ausgewählten Situationen sinnvoll.

Bioidente Hormone stehen als Gel, Pflaster, Spray, Tabletten oder vaginale Präparate zur Verfügung. Welche Form geeignet ist, wird individuell festgelegt.

Die Therapiedauer richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrem Nutzen und Ihrem persönlichen Risikoprofil. Regelmäßige Kontrollen helfen, die Behandlung individuell anzupassen.

Bei leichten Beschwerden können pflanzliche Präparate wie Isoflavone oder Cimicifuga für einzelne Frauen eine Option sein. Bei ausgeprägten Beschwerden ist die Hormonersatztherapie in der Regel deutlich wirksamer.

Ja. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil einer sicheren und erfolgreichen Behandlung.

Ja. Bereits in der Perimenopause können hormonelle Veränderungen Beschwerden verursachen. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, wird individuell beurteilt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Bioidente Hormone stellen heute einen wichtigen Bestandteil der modernen Hormonersatztherapie dar. Bei sorgfältiger Auswahl der Patientinnen, individueller Dosierung und regelmäßiger ärztlicher Kontrolle können sie Beschwerden der Wechseljahre wirksam lindern und die Lebensqualität deutlich verbessern. Entscheidend ist eine evidenzbasierte Beratung, die Ihre persönlichen Beschwerden, Wünsche und Risikofaktoren berücksichtigt. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Therapiekonzept, das Sicherheit, Wirksamkeit und langfristige Gesundheit in den Mittelpunkt stellt.

Individuelle Beratung zu bioidenten Hormonen

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung mit bioidenten Hormonen für Sie geeignet ist? Gerne beraten wir Sie in einem ausführlichen persönlichen Gespräch. Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, Ihre gesundheitliche Situation und die für Sie passende Therapie – wissenschaftlich fundiert, individuell und mit ausreichend Zeit für Ihre Fragen.Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir begleiten Sie kompetent und individuell durch die Wechseljahre.
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Vorträge

  • Diverse Fortbildungen: Abtlg. Geburtshilfe, Endokrinologie, Spez. Gynäkologie, Klin. Mikrobiologie
  • Hauptvorlesung: „Frühgeburt und Infektionen” − 11.5.00
  • Giftiger Dienstag (Abtlg. Infektiologie − I. Med): „Gynäkologische Infektionen” − 30.5.00
  • GYN AKTIV Sommerfest: „Klinische Studie zur Therapie der RVVC” − 28.6.00
  • Hauptvorlesung: „Frühgeburt und Infektionen” − 8.10.00
  • Symposium des Wiener Lebensmittel− und Ernährungsservice:
  • „Pathogene Mikroorganismen als Ursache für Fetopathien” − 30.11.00
  • „Embryotoxische Effekte pathogener Keime in der Nahrungskette”: Jahrestagung der ÖGGG − 13.6.01 Baden
  • „Klinische Studie zur Therapie der RVVC − erste Tendenzen”: Herbsttagung der ÖGGG − 26.5.01 Türkei
  • Verstärkte Kindesbewegung − ein Marker für eine erfolgreiche Akupunktur in der Geburtsvorbereitung?
  • A. Witt, M. Rabl, H. Zeisler, S. Feistauer, B. Wiltos, Ch. Winzer, P. Husslein − Posterpräsentation XVII. Akademische Tagung deutschsprechender Hochschullehrer in der Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Hauptvorlesung: „Frühgeburt und Infektionen” − 2.10.01
  • Hauptvorlesung: „Gynäkologische Infektionen” − 18.10.01
  • Hauptvorlesung: „Gynäkologische Infektionen” − 17.5.02
  • „Therapie der Puerperalsepsis”: Austrian Postgraduate Assembly − 25.5.02
  • „Pelvic Inflammatory Disease/Tuboovarian Abscess”: GYN AKTIV Sommerfest: − 25.6.02
  • SS 2002: Eigene Vorlesung: ”Gynäkologisch−Geburtshilfliche Infektionen mit praktischen Übungen” 527892
  • „A new therapeutic regimen against Recurrent Vulvovaginal Candidiasis − preliminary data”: 4th Congress of the European College for the Study of Vulval Diseases (ECSVD), Torino (Italy) − 12.9.2002
  • ”Antibiotikatherapie in der Schwangerschaft − Unbedenklichkeitsstandards für Mutter und Kind” − Herbsttagung der OEGGG Djerba: 31.10.2002
  • ”Ureaplasmeninfektion bei pPROM und PL” − Center of Excellence for Perinatal Research − 13.11.2002
  • Internat 13. − 17.1.2003
  • „Chlamydien− und Ureaplasmeninfektionen” − 29. Pädiatrisches Symposium Obergurgl − 22. 1.2003
  • „CARE−Paket” − Fortbildungsveranstaltung des Pflegepersonals der Neonatologie AKH − 10.2.2003
  • „Peripartale Überwachung des Feten durch das STAN−System” Fortbildung UFK − 12.2.2003
  • „Gynäkologische Infektionen” − Gesellschaft der Ärzte − 9.4.2003
  • „Gynäkologische Infektionsdiagnostik − Aber richtig!” − GYNFORUM − 12.5.2003
  • „Intrauterine Ureaplasma urealyticum Infektion der Amnionhöhle bei der Frühgeborenen−Sectio” − Gemeinsame Tagung der BGGF und der OEGGG in Würzburg − 30.5.2003
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  • „Frühgeburten und Infektionen − neue Aspekte” − 41. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Kinder− und Jugendheilkunde − Perinatologische Sitzung − Salzburg − 3.10.2003
  • „Frühgeburten und Infektionen − neue Aspekte” − Kaiser Franz Josef KH − 27.10.2003
  • „CARE−Paket” − AKH Wien − 29.10.2003
  • ”Infektionsdiagnostik vor IUD” − Österreichische Gesellschaft f. Familienplanung: 11.3.2004
  • „Adnexitis, Vaginitis, Mastitis − Infektionen der Frau” − „Giftiger Dienstag”: 16.3.2004
  • „Infektionsdiagnostik des infertilen Paares” − Forum Reproduktion. Schloß Wilhelminenberg: 24.4.2004
  • „Antibiotikatherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe”: Fortbildung UFK − 2.6.2004
  • „Prävention sexuell übertragbarer Erkrankungen im Hinblick auf die zukünftige Fertilität von Mann und Frau”: Seminar Reproduktionsmedizin: Prävention der Sterilität. Villach − 10.6.2004
  • „Frühgeburt und intrauterine Infektion”: Jahrestagung der OEGGG. Villach − 10.6.2004
  • „Frühgeburt und Infektionen − neue Aspekte”: Jahrestagung der OEGGG. Villach − 12.6.2004
  • „Frühgeburt und Infektionen” − Villacher Abend − 28.9.2004
  • „Infektionsdiagnostik des infertilen Paares” Jahrestagung der Österreichischen IVF Gesellschaft − 1.10.2004
  • „Antibiotikatherapie von Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe” − Hebammenfortbildungsveranstaltung − AKH Wien − 5.10.2004
  • „Angewandte Antibiotikatherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe” − Herbsttagung der OEGGG Soma Bay− 22.10.2004
  • „Intrauterine Ureaplasmen bei Frühgeburt” − 20 Jahre Neonatologische und pädiatrische Intensivstation des G. v. Preyer’schen Kinderspitals − 27.11.2004
  • „Gynäkologische Infektionen” − Heeresspital − 8.3.2005
  • „Vaginitis” − Giftiger Samstag − Wien, Technisches Museum, Festsaal − 2.4.2005
  • „Intrauterine Infektionen und Frühgeburt bei Mehrlingen” − XVI. Fortbildungstagung für praxisorientierte Therapie in Geburtshilfe und Gynäkologie, Hotel Sonnenburg/Oberlech am Arlberg − 8.4.2005
  • „Intrauterine Infektionen und Frühgeburt bei Mehrlingen” − 2. Symposium Mehrlingsschwangerschaften, Wien Europahaus − 22.4.2005
  • „Intrauterine Infektionen und Frühgeburt − neue prophylaktische und therapeutische Ansätze” − 4. Österreichische Frühchen−Tagung, Hörsaal des AKH − 30.4.2005
  • “Infektionen des weiblichen Urogenitaltraktes” − 3. Herbsttagung des österreichischen Berufsverbandes der Urologen − Mondsee − 10.9.05
  • Die Gesunde Vaginalflora” − Pressegespräch Ghost Company − 22.9.2005
  • „Infektionsdiagnostik bei Kinderwunsch − zu einfach oder zu kompliziert?” − Jahrestagung der österreichischen IVF Gesellschaft − Salzburg − Klessheim − 1.10.05
  • ”Intrauterin Infection and Preterm delivery” − Salzburg Weill Cornell Seminar ”OBSTETRICS AND GYNECOLOGY” − Schloss Arenberg, Salzburg − 20.10.05
  • ”The fetus is too small − what’s next?” − Salzburg Weill Cornell Seminar ”OBSTETRICS AND GYNECOLOGY” − Schloss Arenberg, Salzburg − 20.10.05
  • ”Die Scheidenflora: Bedeutung, Beurteilung, Empfehlungen und Intimpflege” − Apothekerkammer − 24.10.05
  • „Intrauterin Infection with Ureaplasma urealyticum and Preterm delivery” − 9th World Congress for Infectious and Immunological Diseases in Obstetrics and Gynaecology, Urology, Dermatology − Maceio/Brazil − 22.11.2005
  • ”Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe” − St. Josef Krankenhaus − 14.2.2006
  • „Clarithromycin beim frühen vorzeitigem Blasensprung” − AKH − 23.5.2006
  • ”Intrauterin Infection and Preterm delivery” − Salzburg Weill Cornell Seminar ”Obstetrics and Gynecology” − Schloss Arenberg, Salzburg − 14.6.2006
  • ”Gynäkologische Infektionen − Alles klar?” − Goldenes Kreuz − 19.6.2006
  • „Candida −Infektionen in der Gynäkologie” − Update Pilzinfektionen der Österreichischen Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie − AKH, Hörsaalzentrum 25.11.2006
  • „Pelvic inflammatory disease und anderer Gynäkologische Infektionen” − Stegersbach BAYER Symposium − 21.3.2007
  • „Infektionen, Cerclage bei Mehrlingen” − 3 . Symposium Mehrlingsschwangerschaften, Wien Museumsquartier − 5.5.2007
  • „Ringelröteln in der Schwangerschaft” − AKH
  • „Virusinfektionen in der Schwangerschaft” − AKH
  • Gruppe B Streptokokken in der Schwangerschaft” − AKH
  • Ureaplasmen und Frühgeburt − 1. Wörthersee Symposium − 25.6.2008
  • „Wege aus dem Teufelskreis − Die Rolle der Laktobazillen des Bakterienstammes casei rhamnosus LCR35 in der Therapie der bakteriellen Vaginose” (Präsentation einer neuen Studie) − Symposium: Weibs−Bilder − Frauenleiden − Frauenleben, 27.9. 2008, Schloss Halbturn, Burgenland
  • „Gesunde Scheidenflora− Die Rolle der Laktobazillen des Bakterienstammes casei rhamnosus LCR35 in der Therapie der bakteriellen Vaginose” (Präsentation einer neuen Studie) − Symposium: Weibs−Bilder − Frauenleiden − Frauenleben, 28.9. 2008, Schloss Halbturn, Burgenland
  • „B Streptokokken in der Schwangerschaft” − Herbsttagung der OEGGG 2008 gemeinsam mit dem Berufsverband. Österreichischer Gynäkologen. 26.10.2009, Soma Bay, Hurghada − Ägypten
  • „Die Bedeutung von und die Behandlung mit Lactobazillen in der Frauenheilkunde” − ESIDOG Symposium im Rahmen der Herbsttagung der OEGGG 2008. 30.10.2009, Soma Bay, Hurghada − Ägypten
  • Pressekonferrenz „Tabuthema Scheideninfektion” − 26.2.2009, Café Griensteidl
  • „Vaginitis − Therapie und Prophylaxe” − Giftiger Dienstag, 24.3.2009, Ärztekammer Wien
  • Challange the experts − Laktobazillen − 13.6.2009, OEGGG Jahrestagung Wien, Austria Center Wien
  • „Infektionsscreening bei Kinderwunsch” − 15.6.2009; 2. Wörthersee Symposium
  • „Moderne Frauengesundheit − Florale Balance” − 3.12.2009, Mini Med Studium, Gesellschaft der Ärzte
  • „PAP III, Bakterielle Vaginose” − 22.1.2010, Dysplasietagung, Döbling
  • “Therapie der wiederkehrenden vulvovaginalen Candidose” − 4.2.2010 42. Fortbildungstagung für Fachärzte der Gynäkologie und Geburtshilfe, Obergurgl.
  • „Gynäkologische Infektionen” − 17.5.2010, SMZO
  • „Vaginitis” − 16.10.2010 „Giftiger Samstag”, Technisches Museum Wien
  • „Therapie der rekurrenten vulvovaginalen Candidose” − Herbsttagung der OEGGG 2010 gemeinsam mit dem Berufsverband. Österreichischer Gynäkologen. 26.10.2010, Soma Bay, Hurghada − Ägypten
  • „Vaginitis” − Gynäkologie Update − Refresher” vom 25. − 27. November 2010 in der Aula der Wissenschaften Wien
  • „PAP III, Bakterielle Vaginose” − 21.1.2011, Dysplasietagung, Döbling
  • Therapie der Bakteriellen Vaginose − 10.2.2011 43. Fortbildungstagung für Fachärzte der GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE, Obergurgl.
  • „PAP III, Bakterielle Vaginose” − 20.1.2012, Dysplasietagung, Döbling
  • ”Therapie bei Vaginalmykosen” − 2.3.2012, Hofmobiliendepot Wien 2.3.2012
  • ”Scheideninfektion − und was nun?” − 10.3.2012, FOKO − Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie (FBA), Düsseldorf
  • “Antibiotikaprophylaxe bei Sectio caesarea” − 1.11.2012 − Herbsttagung der OEGGG 2010 gemeinsam mit dem Berufsverband. Österreichischer Gynäkologen, Teneriffa, Spanien
  • PAP III, Bakterielle Vaginose” − 18.1.2013, Dysplasietagung, Döbling
  • „Rezidivierende vulvovaginale Candidose − rezidivierende bakterielle Vaginose: Therapieschemata” − 7.2.2014 46. Fortbildungstagung für Fachärzte der GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE, Obergurgl.
  • „Urogenitale Infektionen der Frau − wer therapiert WAS, WANN, WIE, WARUM” − 29.3.2014. 47. Alpenländisches Urologen Symposium, Werfenweng.
  • „Von der Urethritis zur Salpingitis” − 5.4.2014, 8. Österreichischer Infektionskongress der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (OEGIT), Saalfelden.
  • „Update Gruppe B Streptokokken” − Goldenes Kreuz 29.4.2014
  • „HPV − Klinik & Therapie” − 11.11.2014 − Symposium für die Infektionsdiagnostik, Linz
  • Moderne Behandlungsmethoden” −27.11.2014; Gynäkologie Update Refresher; Aula der Wissenschaften Wien
  • „Vaginalmykosen − wie kann man helfen??” − Giftiger Samstag 13.12.2014, Technisches Museum Wien.
  • „Infektionen in der Schwangerschaft durch Lebensmittell” − 3.2.2015, 47. Fortbildungstagung für Fachärzte der GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE, Obergurgl.
  • „Vaginaler Discomfort” − 3.2.2015, 47. Fortbildungstagung für Fachärzte der GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE, Obergurgl.
  • ”Candidainfektionen bei Frauen” – 22.4.2015, ÖGACH – 2. MycoCercle, Hotel Triest, Wien.
  • ”Bakterielle Besiedelung des Uterus und Frühgeburt – Sludge: Was ist das? Wie behandle ich diesen, wenn überhaupt?” – 18.4.2016. KH der Barmherzigen Brüder Linz.
  • „Fluordiagnostik: Bedeutung von Nativpräparat, pH-Wert und mikrobiologischen Laborbefunden“, 2. Interdisziplinäres Symposium über vulvovaginale Erkrankungen, 18.6.2016, Wuppertal
  • „Ureaplasma and preterm delivery“, 25.6.2018, Cornell University Medical College, New York City
  • „Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe – Relevante Fragen für die Praxis“ – 20.6.2019. Frühjahrstagung der OEGGG, Gmunden.
  • „Vaginalmykosen – wie kann man helfen??“ – Giftiger Samstag 5.10.2019. Van-Swieten-Saal. MedUni Wien
  • „Vulvovaginitis“ – Giftiger Samstag 17.4.2021. Online webinar der Ärztekammer für Wien.
  •  „Bakterielle Vaginosen aus Sicht des Gynäkologen“. 17.5.2023. Wr. Neustadt, Hilton Garden

Wissenschaftliche Publikationen

  • Fischer−Colbrie J; Witt A; Heinzl H; Speiser P; Czerwenka K; Sevelda P; Zeillinger R :EGFR and steroid receptors in ovarian carcinoma: comparison with prognostic parameters and outcome of patients. Anticancer Res 1997, 17(1B): 613−619
  • [AJ132610] Witt,A., Radauer,C., O’Riordain,G. and Hoffmann Sommergruber,K. Asparagus officinalis mRNA for intracellular pathogenesis−related protein, isoform 4.
  • [AJ132611] Witt,A., Radauer,C., O’Riordain,G. and Hoffmann Sommergruber,K. Asparagus officinalis mRNA for intracellular pathogenesis−related protein, isoform 5.
  • [AJ132612] Witt,A., Radauer,C., O’Riordain,G. and Hoffmann Sommergruber,K. Asparagus officinalis mRNA for intracellular pathogenesis−related protein, isoform 6.
  • [AJ132613] Witt,A., Radauer,C., O’Riordain,G. and Hoffmann Sommergruber,K. Asparagus officinalis mRNA for intracellular pathogenesis−related protein, isoform 7.
  • Ambros PF, Mehes G, Luegmayr A, Witt A, Kubista E, Hattinger C, Lörch T, Ambros IM, Gadner H: Prognostic implications of tumor cell infiltration of the hematopoetic system in pediatric and adult tumor patients. Symposium ECCO 10 Sept 1999.
  • Zeisler H, Rabl M, Feistauer S, Witt A, Wiltos B, Winzer C, Husslein P: Prenatal treatment with Acupuncture Affects Prostaglandin Seum Level in the First Stage of Labor. Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde, Feb 2000; 7: 57
  • Zeisler H, Rabl M, Feistauer S, Witt A, Wiltos B, Winzer C, Husslein P: Prenatal treatment with Acupuncture Affects Prostaglandin Seum Level in the First Stage of Labor. Deutsche Zeitschrift für Akupunktur, Jan 2000; 43: 40.
  • Gregor H, Helmer H, Witt A, Reisenberger K, Kiss H: Die Wertigkeit von Procalcitonin, Interleukin− 6, Tumor−Nekrose−faktor−Alpha, Glucose und Leukozytenzahl im Fruchtwasser als diagnostische Parameter für intrauterine Infektionen − erste Ergebnisse. Geburtshilfe und Frauenheilkunde 2000; 60: 362−65.
  • Mehes G, Witt A, Kubista E, Ambros PF: Classification of Isolated Tumor Cells and Micrometastasis. CANCER, Aug 1, 2000, 89(3):709−11.
  • Witt A, Petricevic L, Gregor H, Chalubinski K, Kiss H: Die Cervix in der Gravidität als dynamisches Organ: 4 Kasuistiken von Patientinnen mit Muttermundbefund und vorgewölbter Fruchtblase, welcher sich zu einem Cervixbefund zurückbildete. Geburtshilfe und Frauenheilkunde 2000; 60:576− 79. IF: 0,66
  • Kiss H, Witt A, Petricevic L, Riedl AM: Die orale Kurzzeit−Therapie der vulvovaginalen Pilzinfektion als ein patientenorientiertes Therapiekonzept − Geburtshilfe und Frauenheilkunde 2001; 61: 133−37.
  • Mehes G, Witt A, Kubista E, Ambros PF: Circulating Breast Cancer Cells Are Frequently Apoptotic − American Journal of Pathology 2001 Jul 159 (1): 17−20.
  • Zeisler H, Rabl M, Witt A, Husslein P: Increased fetal movements − a marker for successful prenatal treatment with acupuncture? Clinical Acupuncture and Oriental Medicine 2001 (2), 206− 208.
  • Pöhl M, Petricevic L, Haiden N, Witt A, Husslein P, Kiss H: Therapeutische Cerclage als Verlängerung der Tragedauer vom Zeitpunkt der Diagnosefeststellung bis zur Entbindung bei prolabierter Fruchtblase − Geburtshilfe und Frauenheilkunde 2002, 62: 42−47.
  • Witt A, Obwegeser R, Auerbach L, Yavuz D, Kubista E: Axillary Lymph Node dissection in pT1 Breast Cancer: A retrospective analysis and review of the literature. − Wien Klin Wochenschr 2002 114/10−11: 387−390 IF: 0,64
  • Witt A, Petricevic L, Kaufmann U, Gregor H, Kiss H: The DNA Hybridization Test − a Rapid Diagnostic Tool for Excluding Bacterial Vaginosis in Pregnant Women with Symptoms Suggestive of Infection − Journal of Clinical Microbiology, Aug 2002 20 (8): 3057−3059. IF: 3,96
  • Witt A, Hudelist G, Gregor H, Kucera E, Walchetseder C, Czerwenka K: The detection of HPV DNA improves the recognition of cervical intraepithelial lesions. − Arch Gyn Obstet Apr 2003, 268 (1): 29−34. IF: 1,00
  • Edelbauer M, Loibichler C, Witt A, Gerstmayer M, Putschogl B, Urbanek R, Szepfalusi Z: Dose− dependent and Preterm− Accentuated Diaplacental Transport of Nutritive Allergens in vitro. − Int Arch Allergy Immun, Jan 2003, 130 (1): 25−32. IF: 2,16
  • Witt A, Yavuz D, Walchetseder C, Strohmer H, Kubista E: Preoperative core needle biopsy as an independent factor for wound infection after breast surgery. − Obstet Gynecol, 2003 Vol. 101 (4): 745−50. IF: 2,09
  • Witt A, Sommer EM, Cichna M, Postlbauer K, Widhalm A, Gregor H, Reisenberger K: Transfer of clarithromycin across the in vitro perfused human placenta surpasses that of other macrolides − Am J Obstet Gynecol 2003 Mar; 188(3): 816−819. IF: 2,87
  • Witt A, Hartmann B, Marton E, Zeillinger R, Schreiber M, Kubista E: The mouse mammary tumor virus−like env gene sequence is not detectable in tissue of Austrian breast cancer patients − Oncology Reports 2003, 10: 1025−29. IF: 1,22
  • Berger A, Witt A, Haiden N, Kretzer V, Heinze G, Kohlhauser C: Microbial invasion of the amniotic cavity at birth is associated with adverse short−term outcome of preterm infants − J Perinat Med 2003, 31: 115−121. IF: 1,22
  • Berger A, Witt A, Haiden N, Kretzer V, Heinze G, Pollak A. Amniotic cavity cultures, blood cultures, and surface swabs in preterm infants–useful tools for the management of early−onset sepsis? J Perinat Med. 2004;32(5):446−52. IF: 0,79, IFnorm: 0,555
  • Witt A, Berger A, Gruber CF, Petricevic L, Apfalter P, Husslein P: IL−8 levels in maternal serum, amniotic fluid and cord blood in relation to different pathogens within the amniotic cavity− J Perinat Med 2005;33:22−26. IF: 0,79, IFnorm: 0,555
  • Witt A, Berger A, Gruber CJ , Petricevic L, Apfalter P, Worda C, Husslein P: Increased intrauterine frequency of Ureaplasma urealyticum in women with preterm labor and preterm premature rupture of the membranes and subsequent cesarean delivery − Am J Obstet Gynecol 2005; 193 (5):1663−1669
  • Tong D, Czerwenka K, Heinze G, Ryffel M, Schuster E, Witt A , Leodolter S, Zeillinger R: Expression of KLF5 is a Prognostic Factor forDisease−FreeSurvival and Overall Survival in Patients with Breast Cancer − Clin Cancer Res 2006;12(8) April15, 2006: 2442−2448.
  • Berger A, Witt A, Haiden N, Kaider A, Klebermasz K, Fuiko R, Langgartner M, Pollak A.: Intrauterine infection with Ureaplasma species is associated with adverse neuromotor outcome at 1 and 2 years adjusted age in preterm infants. J Perinat Med. 2008 Oct 31
  • Klein K, Gregor H, Hirtenlehner−Ferber K, Stammler−Safar M, Witt A, Hanslik A, Husslein P, Krampl E.: Prediction of spontaneous preterm delivery in twin pregnancies by cervical length at mid−gestation: Twin Res Hum Genet. 2008 Oct;11(5):552−7.
  • Petricevic L, Witt A. The role of Lactobacillus casei rhamnosus Lcr35 in restoring the normal vaginal flora after antibiotic treatment of bacterial vaginosis. BJOG. 2008 Oct;115(11):1369−74
  • Witt A, Kaufmann U, Bitschnau M, Tempfer C, Özbal A, Haytouglu E, Gregor H, Kiss H. Monthly itraconazole versus classic homeopathy for the treatment of recurrent vulvovaginal candidosis: a prospective, randomised trial. BJOG. 2009 Oct;116(11):1499−505
  • Kasper DC, Mechtler TP, Reischer GH, Witt A, Langgartner M, Pollak A, Herkner KR, Berger A. The bacterial load of Ureaplasma parvum in amniotic fluid is correlated with an increased intrauterine inflammatory response. Diagn Microbiol Infect Dis. 2010 Jun;67(2):117−21.
  • Kasper DC, Mechtler TP, Böhm J, Petricevic L, Gleiss A, Spergser J, Witt A, Herkner KR, Berger A. In utero exposure to Ureaplasma spp. is associated with increased rate of bronchopulmonary dysplasia and intraventricular hemorrhage in preterm infants. J Perinat Med. 2011 May;39(3):331−6.
  • Witt A, Döner M, Petricevic L, Berger A, Germann P, Heinze G, Tempfer C. Antibiotic Prophylaxis Before Surgery vs After Cord Clamping in Elective Cesarean Delivery: A Double−blind, Prospective, Randomized, Placebo−Controlled Trial. Arch Surg. 2011 Dec;146(12):1404−9.
  • Witt A, Husslein P: Vaginale Desinfektion vor abdominaler Schnitt? Gynäkol. Prax. 38, 37−39. 2014
  • Rittenschober-Böhm J, Waldhoer T, Schulz SM, Stihsen B, Pimpel B, Goeral K, Hafner E, Sliutz G, Kasper DC, Witt A, Berger A. First Trimester Vaginal Ureaplasma Biovar Colonization and Preterm Birth: Results of a Prospective Multicenter Study. Neonatology. 2018;113(1):1-6. doi: 10.1159/000480065. Epub 2017 Sep 22.
  • Rittenschober-Böhm J, Waldhoer T, Schulz SM, Pimpel B, Goeral K, Kasper DC, Witt A, Berger A. Vaginal Ureaplasma parvum serovars and spontaneous preterm birth.Am J Obstet Gynecol. 2019 Feb 5.
  • Rittenschober-Böhm J, Habermüller T , Waldhoer T , Fuiko R, Schulz S, Pimpel B, Goeral K, Witt A, Berger A, Pichler K: Maternal Vaginal Ureaplasma spp. Colonization in Early Pregnancy Is Associated with Adverse Short- and Long-Term Outcome of Very Preterm Infants. 2021 Apr 3;8(4):276.

Lebenslauf